Interview bei Tele Radio Vinschgau

Interview mit Tele Radio Vinschgau

Helmut Kritzinger bei Natalie Thaler im Interview

Ein Extrembergsteiger zu Gast bei TRV

Helmut Kritzinger hat es wieder geschafft!
Am 19. Oktober 2011 bezwang der Völser Extrembergsteiger zum zweiten Mal die Carstensz Pyramide in Papua Neuguinea.

Am 09. Oktober machten sich die drei Bergsteiger Helmut Kritzinger (ITA), Andreas Sanoner (ITA) und Gerd Schütz (GER) auf zum kleinsten aber dafür klettertechnisch anspruchsvollsten 7 Summit: die Carstensz Pyramide 4.884 m in Papua Neuguinea.
Dieser Berg gilt als der höchste Ozeaniens und überwältigt jeden Kletterer mit seiner 600 Meter hohen Steilwand.

Was die Drei bei Ihrer Reise alles erlebt haben, das erzählt uns Helmut am 25. November in unserer Inforubrik “13.10″.

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Termine Seven Summits 2012/2013

Hier ist die Planung für die Seven Summits Expeditionen 2012 / 2013. Bitte frühzeitig anmelden, damit wir zusammen einen Vorbereitungsplan für die erfolgreiche Besteigung der 7 Summits erarbeiten können.

  • 28.01.- 03.02.2012 Kilimanjaro
  • 13.- 25.04 2012 Elbrus
  • 01.- 26.05. 2012 Mount McKinley
  • Oktober 2012 Carstensz Pyramide
  • Januar 2013 Aconcagua
  • April/Mai 2013 Mount Everest
  • Dezember 2013 Mount Vinson
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Programm Mount McKinley 2012

Hier ist das Programm für unsere Mc Kinley (Denali) Expedition im Mai 2012:

  • 1. Tag: München – Anchorage
    Linienflug von München nach Anchorage.
    Nach dem Empfang durch unseren amerikanischen Guide steht noch ein kurzer Transfer ins Hotel bevor.
  • 2. Tag: Anchorage–Talkeetna–Kahiltna-Basislager
    Ein 3-stündiger Bustransfer bringt uns nach Talkeetna. Hier beziehen wir ein klei- nes aber schmuckes Hotel und dann beginnt das grosse Umpacken. Das gesamte persönliche Gepäck sowie auch das Essen muss bergtauglich umgepackt werden. Zudem checken wir zusammen auch das gesamte Gruppengepäck. Während des Tages statten wir auch der nahe gelegenen Rangerstation einen Besuch ab, wo uns das obligatorische Briefing und die Permitkontrolle erwartet.
  • 3. Tag: Talkeetna–Kahiltna-Basislager
    Die Expedition «zum Grossen» beginnt mit einem ersten Höhepunkt: Auf dem nahe gelegenen Flugfeld wird das gesamte Material in Kleinflugzeuge verladen und ein rund 35 Minuten dauernder, sehr eindrucksvoller Flug über die Weiten der arktischen Tundra, vorbei am Mount Foraker und Mount Hunter, bringt uns zum Kahiltna-Gletscher; hier liegt das Basislager auf ca. 2100 m.
  • 4.–22. Tag: Mount McKinley
    Ganze 19 Tage können wir im Denali-Nationalpark bleiben und uns Zeit nehmen um «den Grossen» zu besteigen.
    Zuerst geht es darum, alle Lasten auf Schlitten zu verstauen. Die folgende Abfahrt auf den Kahiltna Glacier hat denn auch einige Tücken, die es zu meistern gilt. Anschliessend geht es gemächlich weiter in Richtung Kahiltna-Pass. Unmittelbar davor biegen wir rechts ab und das Gelände wird markant steiler. Der Aufstieg über den Motorcyclehill und die darauffolgende Querung zum Windycorner stellen die ersten Knacknüsse dar.
    Am eigentlichen Fuss des West Buttress-Grates steht das Medical Camp auf einer Höhe von 4400 m. Die letzten 1800 Höhenmeter bis zum Gipfel bewältigen wir zu Fuss.
    Um auf den Denali zu gelangen, sind neben einer Portion Wetterglück vor allem auch Teamgeist, Wille und Durchhaltevermögen gefordert.
  • 23. Tag: Kahiltna-Basislager–Talkeetna
    Letzter Termin, um das Basislager zu verlassen. Das Airtaxi bringt uns zurück in die Zivilisation. Kurz nach der Landung werden wir uns sicherlich ein wohlverdientes Bier genehmigen! Auch das weiche Bett und die warme Dusche sind sicherlich eine Wohltat…
  • 24. Tag: Talkeetna–Anchorage
    Nach einer langen Nacht können wir heute das Material trocknen und für die Rück- reise richtig packen. Zudem gehen wir noch heute nach Anchorage zurück, wo wir sicherlich auch Zeit finden, uns einen «richtigen Alaskalachs» einzuverleiben. Dieser Tag dient auch als Reservetag.
  • 25. & 26. Tag: Rückreise & Ankunft in München
    Der Rückflug startet noch mitten in der Nacht. Der Tag wird lang, aber wir erreichen München meist noch gleichentags.
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Pressebericht zur Besteigung der Carstensz Pyramide

Helmut Kritzinger hat es wieder geschafft! Am 19. Oktober 2011 bezwang der Völser Extrembergsteiger zum zweiten Mal die Carstensz Pyramide in Papua Neuguinea.

Am 09. Oktober machten sich die drei Bergsteiger Helmut Kritzinger (ITA), Andreas Sanoner (ITA) und Gerd Schütz (GER) auf zum kleinsten aber dafür klettertechnisch anspruchsvollsten der Seven Summits: die Carstensz Pyramide 4.884 m in Papua Neuguinea. Dieser Berg gilt als der höchste Ozeaniens und überwältigt jeden Kletterer mit seiner 600 Meter hohen Steilwand.
Für Helmut Kritzinger ist dies bereits die zweite Besteigung der Carstensz, welche jedoch kaum mit der ersten im Vergleich steht. Kritzinger spricht hier von einem „7 Summits+“, denn der An- und Abmarsch zum Berg erfolgte diesmal zu Fuß. Fünfeinhalb Tage kämpfte sich die Expeditionsgruppe im tropischen Dauerregen durch dichtes Dschungelgestrüpp und knietiefen Schlammboden. Nach 60km durchnässtem Fußmarsch erreichten die drei Bergsteiger das Basislager. Gerade eben angekommen beschließen die Bergsteiger am nächsten Tag den Gipfel zu besteigen.
Um 04.00 Uhr morgens des 19. Oktobers 2011 bricht Helmut Kritzinger mit seinen zwei Seilgefährten zum Gipfel auf. Der Einstieg erfolgte in vier Stunden in freier Begehung über den rauen Fels der Steilwand (600 Meter) im V° UIAA Schwierigkeitsgrad. Um 09.55 Uhr erreichte der Extrembergsteiger Kritzinger zum zweiten Mal den Gipfel der Carstensz Pyramide. Erneut am Gipfel des ersten seiner 7 Summits zu stehen war für Helmut ein unbeschreiblich überwältigendes Gefühl, welches von Demut und Dankbarkeit für die zahlreichen Erfolge in den letzten Jahren begleitet wurde.
Am nächsten Tag erfolgte dann noch ein weiteres Highlight dieser Expedition: die authentische Vermessung des Ngga Pulu, dem somit nachgewiesenen zweithöchsten Gipfel Ozeaniens.
Die Messwerte des Ngga Pulu waren lange Zeit umstritten, zumal es sich um einen der größten Gletscher der südlichen Erdhalbkugel handelt und sich in konstanter Abschmelze befindet. Mit einem geeichtem Differenzial GPS ist es Helmut Kritzinger und Andreas Sanoner gelungen, den Gipfel bis zu seinem höchsten Punkt zu vermessen und dabei einen exakten Wert von 4.473 m aufzuweisen. Gleichzeitig war dies der Startschuss für Helmuts anstehendes Projekt: die Besteigung aller Seven Second Summits. Der erste der zweithöchsten Gipfel der sieben Kontinente ist somit erfolgreich bestiegen worden.
Die Expedition nach Papua Neuguinea hat aber auch weitere tiefe Spuren bei Helmut hinterlassen und die sozialen und politischen Zustände im Land haben ihn oft besorgt und nachdenklich gestimmt. Frauen waren erstmals als Träger für die Ausrüstung zugeteilt, welche zu den lukrativen Lasten zudem noch ihre eigenen Kinder auf dem Rücken mitschleppten. Ein Anblick, den Helmut nicht leicht akzeptieren konnte. Die misslichen Umstände in Papua Neuguinea zwingen nun auch die Frauen und Kinder arbeiten zu gehen, um ihr täglich Brot zu verdienen. Aber die Bevölkerung scheint in Aufbruchsstimmung zu sein, denn mehrere Trägerstreiks und Straßensperrungen begegneten den drei Bergsteigern auf ihrer Expedition. „Ein hoffentlich gutes Zeichen“, so erhofft sich Helmut.
Nun ist Helmut mit seinen zwei Seilgefährten wieder heil und mit vielen prägenden Eindrücken nach Hause in Völs zurückgekehrt, wo er sich nach dieser kraftzehrenden Expedition erst mal erholen wird – bis zur nächsten Expedition im Dezember: in Afrika.

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Gipfelsieg Carstensz Pyramide 2011

Liebe Bergbegeisterte in der Heimat,
wir haben heute, am 19.10.2011 unsrer Gipfelziel an der Carstensz Pyramide (4.884m) erreicht. Unsere Truppe mit Andreas Sanoner und Gerd Schütz ist ein Wahnsinn. Locker und leicht den Auf- und Abstieg aus dem Ärmel geschüttelt. Pah, das kleine Hügelchen! Na ja, jetzt übertreiben wir ein bisschen, aber wir sind so glücklich und froh darüber!
Wir haben dann gleich eins draufgelegt und mit unserem eigens dafür mitgebrachten Equipment den zweithöchsten Gipfel Ozeaniens, den Ngga Pulu bestiegen und ausgemessen. Andreas war mir dabei behilflich und guter Seilgefährte.

Wir treten jetzt schleunigst die Rückreise an, die nicht mehr über Timinka, wie bei der Anreise, erfolgen kann, weil es in dieser Gegend jetzt Unruhen und Tote gibt. Wir werden höchstwahrscheinlich länger unterwegs sein, dafür aber sicherer. Wir senden die liebsten Grüße nach Hause und hören uns bald wieder.

Umarmungen von Gerd, Andreas und Helmut.

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Schlammschlacht im Tropenregen an der Carstensz Pyramide – Papua Neu Guinea – Ozeanien

Wir sind jetzt einen Tag vom Basislager der Carstensz Pyramide entfernt und waten seit Tagen durch kniehohen Schlamm. Der Urwald ist dieses Jahr beinahe undurchdringlich. Meter um Meter kämpfen wir uns voran. Mann, ist das anstrengend!
Und Tropenregen dazu, der prasselt unentwegt auf uns nieder. Wir stellen unser Zelt auf schwabbeligen Untergrund und hoffen, dass die kleinen Schlängchen nicht gerade unseren Eingang finden…
Von all diesem Ungemach mal abgesehen, ist die Landschaft faszinierend. Der Regenwald mit seinen Lichtspielen durch die Lianen scheint irgendwie irreal. Unsere Stimmung ist trotz der Umstände ausgezeichnet. Wir wussten, was wir antreffen würden. Also: no complains!

Wir grüßen euch alle. Bussis nach München und Gröden und Völs.”

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Hallo aus Papua Neu Guinea – Ozeanien

Hallo aus Papua Neu Guinea – Ozeanien – aus der weiten Ferne Richtung Carstensz Pyramide!

Wir sind heute von Ugape gestartet und befinden uns jetzt, nach einem längeren Fußmarsch, auf 2000m.
In diesem Jahr wurden uns auch weibliche Träger zugeteilt. Es mutet komisch an, vor allem, weil die Frauen zu den Lasten noch ihre Kinder auf dem Rücken schleppen. Ich bin versucht den Müttern zu helfen. Das kann ich aber nicht, weil sie sonst nichts verdienen würden. Ein ganz schönes Dilemma! Außerdem tragen heuer auch Kinder, ihrem Gewicht angemessen, unser Gepäck. Ich denke an meine Tochter und an diese Kleinen hier, die nie die Chance haben werden, eine Schule zu besuchen…

Das Wunder von heute: wir sind den ganzen Tag trockenen Fußes marschiert! Das ist außergewöhnlich, weil in diesem Gebiet sonst immer ab Mittag Regen fällt. Morgen werden wir dann für fünf Tage jeweils 8 Stunden täglich Richtung “unserem” Berg, dem 7 Summit Carstensz Pyramide, unterwegs sein. Wir melden uns wieder…

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Expedition Carstensz Pyramide 2011

Weite Reise, steiler Berg
Drei Südtiroler Bergsteiger, allen voran der Extrembergsteiger Helmut Kritzinger, brechen am Sonntag 09. Oktober 2011 zur Expedition an der Carstensz Pyramide auf.

Der Südtiroler Extrembergsteiger Helmut Kritzinger begibt sich wieder auf steile Expeditionstour. Zusammen mit Andreas Sanoner und Gerd Schütz reist die Expeditionsgruppe vom 9. bis 30. Oktober 2011 nach Papua Neuguinea/Indonesien, um die Carstensz Pyramide 4.884m zu besteigen – für Kritzinger bedeutet dies die zweite Besteigung der Carstensz. Er wird auf dieser Expedition einen wichtigen Meilenstein in seiner Karriere als Extrembergsteiger setzen: die Vermessung des ersten seiner 7 Second Summits, dem Ngga Pulu (ca. 4860m).

In nur zwei Tagen wird die Expeditionsgruppe mit Organisator Kobler und Partner nach West Papua Neuguinea im Ozeanischen Kontinent aufbrechen, um die 4.884 Meter hohe Carstensz Pyramide zu besteigen. Dies ist bereits die zweite Besteigung von Kritzinger.

Die lange Reise beginnt in Bern, von dort aus geht es weiter nach Wamena mit Zwischenstopps in Bali, Denpasar und Timinka auf Papua. Nach 5 Tagen und 52 Kilometern Durchquerung des Dschungelgestrüpps von Papua gelangt die Expeditionsgruppe zum Basecamp der Carstensz Pyramide, um sich an die niedrigen Temperaturen und dünne Höhenluft zu gewöhnen. Nur 4 Tage haben die drei Bergsteiger Zeit sich auf die Besteigung der 600m hohen und imposanten Nordwand im 4. bis 5. Schwierigkeitsgrad vorzubereiten. Dann erfolgt der Aufstieg.

Die Wetterlage für diese Jahreszeit verspricht jedoch keine guten Bedingungen: mit täglichem Regen um die Mittagszeit und Temperaturen um den Gefrierpunkt wird die Expeditionsgruppe rechnen müssen. Das erschwert die Besteigung natürlich um ein vielfaches und wird einen enormen Kräfteverlust bei den Bergsteigern einfordern. Deshalb ist ein bedingungsloser Zusammenhalt in der Gruppe Voraussetzung für eine erfolgreiche und unversehrte Besteigung.

Welche Bedeutung hat diese Expedition für Helmut Kritzinger persönlich?
Die erste Besteigung der Carstensz erfolgte im Jahre 2006 und war Kritzingers erster erfolgreich bestiegener 7 Summit. Mit der Carstensz Pyramide setzte er somit den Grundpfeiler seiner bisher erfolgreichen Extrembergsteigerkarriere – wobei die Carstensz für ihn keine große Herausforderung war und ist. Nun will er die Carstensz ein zweites Mal besteigen.
Diese Expedition wird aber noch einen weiteren Höhepunkt erreichen: die authentische Vermessung und Erstbegehung des Ngga Pulu 4860m, dem nur 3km entfernten Gipfel desselben Massivs. Dieser Gipfel zählt zu den Second Summits, den zweithöchsten Bergen aller Kontinente und wurde in dieser Route noch nie vorher begangen. Die Besteigung der 7 Second Summits ist das anstehende Projekt von Kritzinger und bedeutet sowohl für ihn als auch für jeden anderen Extrembergsteiger eine große Herausforderung, da jene Gipfel viel schwieriger und anspruchsvoller sind als die der 7 Summits. Daher ist es auch bisher noch niemanden gelungen sie alle vollständig zu besteigen. Kritzinger nimmt sich dieser Herausforderung an und will in den nächsten Jahren alle Second Summits der sieben Kontinente erfolgreich besteigen.

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Wo alle Fäden zusammenlaufen – die 7 Gipfel

Bergsteigerfest in Völs am Schlern

Am Freitag, 26. August, 2011 hat der Völser Berg- und Skiführer Helmut Kritzinger zusammen mit einem Organisationsteam aus Völser Männerchor, Tourismusverein, Seiser Alm Marketing, Völser Bäuerinnen, Völser Bibliothek, u.v.a.m. ein Bergsteigerfest der besonderen Art inszeniert. Das Fest war ein Dankeschön an die Völser Dorfgemeinschaft für die Unterstützung und das Wohlwollen, die Helmut im Laufe seiner Expeditionen zu den 7 Summits rund um den Erdball entgegengebracht worden waren. Er hatte heuer am 21. Mai den letzen der sieben höchsten Gipfel eines jeden Kontinents bestiegen, den Mount Everest, und hatte damit sein über 10 Jahre dauerndes Bergprojekt „The 7 Summits on Earth“ abgeschlossen. Nun sollte gebührend gefeiert werden. Der Völser Gemeindeplatz war kurzerhand in das Basislager des Everests umfunktioniert worden. Die Originalzelte standen neben Sauerstoffflaschen und Expeditionsessen, die Ausrüstungsgegenstände wurden ebenso gezeigt wie die dicken Daunenanzüge. Die Besucher des Festes sollten einen Einblick in das Expeditionsbergsteigen bekommen und Helmut alle Fragen zu diesem Thema stellen können.
Das Fest wurde ein großer Erfolg. Die Völser Bevölkerung strömte in Scharen zum Gemeindeplatz und Helmut nahm die Gelegenheit war und dankte den vielen Menschen, die zum Gelingen seiner Unternehmungen beigetragen hatten, allen voran seinem Sponsor und Gönner Heiner Oberrauch der Firma Salewa und Christian Notdurfter der Firma Sportler, seiner Familie und seinen Bergsteigerfreunden Stefan Mahlknecht und Stefan Rier. Letztere waren beim Fest anwesend und haben, ebenso wie Helmut, die 7 höchsten Gipfel eines jeden Kontinents bestiegen. Helmut Kritzinger ist der erste Südtiroler Bergführer und Bergsteiger, dem dieses Abenteuer nach Reinhold Messner gelungen ist.
Die musikalischen Einlagen kamen von einer lustig-witzigen, originellen, sehr jungen Gruppe namens „Jung und Spritzig“. Jung sind die Musiker im wahrsten Sinnen des Wortes. 13-15 Jährige sorgten mit Tuba, Akkordeon und Harfe für eine Wahnsinnstimmung. Der Männerchor Völs gab Bergsteigerlieder zum Besten und die drei erfolgreichen Bergsteiger erzählten Anekdoten zu einer von Jörg Holzapfel wunderbar erarbeiteten Multivisionshow mit dem Titel „Wo alle Fäden zusammenlaufen – die 7 Gipfel“. Der Völser Bürgermeister Arno Kompatscher gratulierte den Gipfelstürmern im Namen der Gemeinde und der Bevölkerung und überreichte ihnen Bergliteratur und Südtiroler Wein.
Das Völser Bergsteigerfest stellt den Anfang einer Veranstaltungsreihe dar, die das Expeditionsbergsteigen und deren Akteure in den Mittelpunkt rücken soll.
Im September werden die „7 Summiter“ in Gröden geehrt, weiters sollen mehrere Vorträge in Südtirol und anderen Provinzen folgen und das Thema Berg und Bergsteigen in den Medien vertieft werden.
Helmut Kritzinger wird dann zu neuen Ufern aufbrechen und den „Grand Slam“, d.h. die Besteigung der „Second 7 Summits“ versuchen, und damit eine noch ungelöste Bergsteiger-Challenge zu lösen haben.

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Triglav – letzter 7 Summit der Alpen

Heuer scheint wohl das Jahr der vollendeten Seven Summits zu sein.
Am 17.08.2011 habe ich mit meinem Gast Karin Engel den Triglav (2864 m) bestiegen. Und damit auch den höchsten Berg Sloweniens, das natürlich auch zu den Alpenländern gehört. Die 7 Summits der Alpen sind vollendet.
Der Triglav ist wahrscheinlich der schönste Aussichtsberg, den ich je betreten habe.

Triglav Totale

Der Triglav im Morgenlicht

Karin Engel und Helmut Kritzinger am Triglav

Am Gipfelaufbau des Triglav

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